Wing Tsun Combat Federadition -WTCF- Präventation

 

Nimm die Traditionen an, bewahre 

die chinesische Kunst & deren Verhaltensregeln. (Yip Man)

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Vorbeugung & Verhinderung (Prävention) von unerwünschten
psychischen und physischen Zuständen und Entwicklungen

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GEWALT
 Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche

 

Die Präventionsarbeit der WTCF zielt darauf ab, zur Gewalt führende Faktoren und Bedingungen schon in ihren Ansätzen bewusst zu machen und die Herausbildung von gewalttätigen Verhaltensweisen einzudämmen oder gar zu vermeiden.

Hierbei ist Prävention nicht nur als etwas zu verstehen, was verhindert, sondern sie soll einen Veränderungsprozess bei einzelnen Person genau so bewirken, wie auch bei vorhandenen sozialstrukturellen Verhältnissen und lokalen Gegebenheiten. 

Letzteres ist ein wesentlicher Primärarbeitsschwerpunkt in unserer Präventionsarbeit! 

Eine wirksame Reduktion gewalttätiger Handlungen an Schul- und
Lehreinrichtungen kann vor allem nur in der Ursacheneliminierung der zur Gewalt

führenden Faktoren, liegen!

 Es liegt in unserer Hand ... beenden wir es!

Niemand von uns würde doch im Winter mit einem Träger T-Shirt rumlaufen und lediglich seine ständig auftretenden Erkältungserscheinungen (Schnupfen, Husten und Fieber) mit Medikamenten bekämpfen!? 

Also müssen die Ursachen und nicht (nur) die Auswirkungen bekämpft werden. Natürlich gehören hierbei auch solche Sekundärfaktoren dazu, wie die Stärkung sozialer und persönlicher Kompetenzen oder auch die Nutzung von vorhandenen Möglichkeiten oder Ressourcen der regionalen Strukturen.


Dies zeigt schon, dass Sozialprävention sich von der Kriminalprävention erheblich dadurch unterscheidet, dass bei Ersterer die Förderungen/ Schaffung von gewaltunterbindender Gegebenheiten und Verbesserung von Lebenskompetenzen im Zentrum der Überlegung steht. Während  bei der Zweiten der Schwerpunkt auf Massnahmen zur Verhütung von Delikten und der Wahrung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit liegt. 

 Mobbing in Schulen ... keine Seltenheit und doch Tabu

Also setzen wir, entsprechend der Verteidigungsphilosophie im WTCF Kung-Fu Stil, eine triadische Herangehensweise an. 

Grenzen definieren (Primärprävention), 

Grenzen aufzeigen (Sekundärprävention), 

Grenzen verteidigen (Tertiärprävention) 

sind hierbei die Arbeitsschwerpunkte (ASP). In dieser erwähnten Form der An- und Zuordnung und der drei ASP´ s, fokussiert sich der Schwerpunkt unserer eigenen Präventionsarbeit ebenso in drei Richtungen:

 

 Die Primärprävention (PPv):

will der Entstehung von Gewalt an den Wurzeln, respektive in der Entstehungsphase entgegenwirken. Sie setzt bei den Ursachen von Gewalt an und versucht sie aufzuheben bzw. so zu beeinflussen, dass Gewalt als Handlungsschema gar nicht auftritt. Sie vertieft die Sensibilisierung auf körpersprachliche Aspekte (Blick, Mimik, Gestik, Bauchgefühl) und soll dazu beitragen, das die physische Unversehrtheit gewahrt bleibt und alltägliche Einschränkungen der Lebensqualität aufgehoben werden können. 

 

 Die Sekundärprävention (SPv):

ist einhergehend mit der PPv zu einer prophylaktischen Früherkennung und entsprechend temporär-akkurate Intervention geeignet. Sie will sich anbahnende Gewalthandlungen in ihren Ansätzen stoppen oder unterbrechen und die Eskalationen vermeiden. SPv beginnt also bereits im Ansatz einer Konfliktsituation mit verschiedenen Elementen der Deeskalation durch Kommunikation und beruhigende, nonverbale Massnahmen ein Ausbreiten von Gewalttendenzen rechtzeitig zu  verhindern. 

 Die Tertiärprävention (TPv):

hier steht nun ein zwangsläufig drohender Übergang von der Sozial- zur Kriminalitätsprävention bevor. Doch ist ein funktionsfähiges Krisenmanagement der Einrichtung ist ebenso wichtig, wie geschult- und trainiertes (!!!) Personal, welches Aggressionen und Gewalt stoppen und gleichzeitig Opfer und Betroffene be-schützen kann. Durch derlei Fähigkeiten zur Krisenintervention kann sowohl die Einrichtung, als auch dessen Personal Signale für eventuelle Nachfolgetaten/ täter setzen und auf längere Sicht ex- wie intern Gewaltdynamiken unterbinden. Natürlich sind in dieser Stufe auch direkte und entschlossene Interventionen aber auch die Sanktionierung von Aggressions- und Gewalttaten unabdingbar, um gewisse Prozesse zu durchbrechen und der präventiven Idee zum Durchbruch zu verhelfen.  

 Gewalt erobert sich den Freiraum, den wir ihr lassen und schädigt die, die wir lieben!

Im vorliegenden Konzept wird der Begriff Gewaltprävention – in einem erweiterten Sinne – als Abgrenzung zur Intervention verwendet. Gewaltprävention umfasst nach diesem Präventionsverständnis sowohl primäre wie auch sekundäre Massnahmen.

 

 

"Der Mensch, wenn er werden soll, was er sein muss, muss als Kind sein,
und als Kind tun, was ihn glücklich macht."

- Johann Heinrich Pestalozzi -

 

Dai-Sifu Frank Paetzold

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