Wing Tsun Combat Federadition -WTCF- Sifu Paetzold, Wing Tsun - Kung Fu

 

Nimm die Traditionen an, bewahre 

die chinesische Kunst & deren Verhaltensregeln. (Yip Man)

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KOLUMNE von Dai-Sifu F. Paetzold

 
 

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Zahlen- und Farbmystiken
in Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó 

 

Im Reich der Mitte, 中华人民共和国 - Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó (sprich: "Dschunghua  schenmin gunghegwo") existiert schon seit Menschengedenken ein ureigener Mystizismus. Nun wissen wir alle durch Druiden, Schamanen, Wichasha Wakan´  s (Oglala-Lakota) oder Houngan´ s (Voodoo), dass dies nicht der einzigste auf dieser, unserer Welt, aber doch einzigartig ist. Ich möchte mit diesem Artikel vor allem mir häufig gestellte Fragen beantworten, weiss aber schon zu Anbeginn des Schreibens, dass ich dieses Thema hier nur in aller Kürze und recht (Kampfkunst) themenbezogen darstellen werde. 

 

Die symbolischen Glücksbringer

Die Symboliken sowie Glücks- und Unglücksbringern in China, haben einen nicht wegzudiskutierenden existentiellen Stellenwert
in dieser Gesellschaft. Immer wieder passiert es westlichen Reisenden in China, dass sie mit ihrem Verhalten unterschwellig Grund zur Erheiterung (und das wäre ja nicht unbedingt das schlimmere Übel) oder aber auch zu Verdruss und Abwendung initiieren. Und dies in einem Land, wo der Gesichtsverlust (
丢失面孔 - diū shī miàn kǒng), also die Blamage, das Blossstellen oder das Beschämen eines Menschen nach einer Demütigung, einer Beschimpfung, eines Streites, oder nach dem Verrat eines Geheimnisses oder eben dem Verstoss gegen gewisse Symboliken von enorm grosser Bedeutung sind. 

Gesichtsverlust 丢失面孔

Oftmals unterliegen gewisse Symbole im Westen einer anderen Deutung als im Osten und lösen somit auch die unterschiedlichsten Emotionen und Vorstellungen aus.

Das zielsicherste Argument hierfür ist die Swastika (स्वस्तिक)!

In seiner Ursprungsform als "Glücksbringender" zu übersetzen, wurde es im asiatischen Raum sehr schnell auch als das "Lebensrad" oder auch als "Sonnenrad" bezeichnet.  In der chinesischen Sprache heißt die Swastika Wàn/ wan4 oder Man/ maan6 (oder ) und steht für die Deutungen von "Grossem Glück" oder auch für "Zehntausend = Unendlich(keit)". Innerhalb eines Kreises steht das Symbol für "Sonne". In einigen anderen übertragenen Wortdeutungen soll es auch ein Zeichen für die Fruchtbarkeit sein. 

Aufgrund seines Aussehens wird es in unseren Breiten schlichtweg Hakenkreuz genannt. Durch den Nationalsozialismus gelangte das Symbol einer auf einen Haken aufgestellten, nach rechts offenen Swastika traurige Bekanntheit. Seine Verwendung steht im politischen Kontext innerhalb Deutschlands unter Strafe.

Nun stelle man sich vor, ein Deutscher bekommt von einem Chinesen, zu irgend einem Anlass oder beim Kennenlernen, ein Hakenkreuz geschenkt. Die Verunsicherung bei dem Deutschen ist mit Sicherheit genau so gross wie die eines gastgebenden Chinesen´ s, der eine Totenfeier ausrichtet und zu welcher der Deutsche mit einem schwarzen Anzug erscheint. Doch dazu weiter unten mehr beim Abschnitt über Farbsymboliken.
Während der eine also "Tausendfaches Glück" wünscht und nicht den Beschenkten mit seiner Vergangenheit stigmatisieren will, kommt der andere in unangemessener Trauerkleidung, denn deren Farbe ist in China Weiss. 

 

Ein heute sehr bekannter Vertreter des Nutzens der Swastikasymboliken ist die neureligiöse Gemeinschaft der Falun Gong (法轮功). Auch das Emblem von Falun Gong, einer aus China stammenden Qi Gong-Bewegung, enthält mehrere Swastiken. Es zeigt einen roten Kreis mit einer goldenen, linksoffenen Swastika, welcher von einem orangenen Kreis mit vier Yin-Yang Symbolen und vier weiteren Swastiken umgeben wird.

The Falun Emblem

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Chinesische Farbenlehre

Oben ging ich bereits mit einem kleinen Augenzwinkern auf die unterschiedlichen Bedeutungen der Farben und somit deren symbolische Aussagekräfte ein.

Bleiben wir doch zunächst bei den achromatischen (unbunten) Farben: schwarz und weiss.
In China wurde nie ein übersteigerter Wert auf schwarz oder weiss gelegt. Nichts desto trotz sind sie natürlich in der Darstellung von Yin und Yang (
阴阳 - yīn yáng) unvorstellbar.

 

 

Durch das Buch "I Ging" umrissen, steht das schwarze Yang für: männlich, aktiv, aufsteigend/ oben/ Himmel, warm und gut. Das weisse Yin hingegen für: weiblich, passiv, absinkend/ unten/ Erde, kalt und böse. 


Auch das WTCF - Verbandssymbol steht mit seinem Oktagon im Sinne dieser Deutung.
Also anders als im Okzident, ist im Orient die Farbe Schwarz nicht die, des Dunklen und des Bösen oder gar der Trauer. Nein! Es ist, wen hätte es gewundert, genau umgedreht. Somit ist auch die Farbe Weiss nicht das, wofür sie im Westen steht, für Reinheit, Unschuld ... oder gar ein Brautkleid ...! Apropos Brautkleid, selbiges ist nach traditionellen Vorstellungen in China Rot, die Farbe des Wohlstandes und des Glückes! 

GGM Yip Man & Leung Ting
GM Leung Ting mit Frau in Hochzeitstracht,
hinter ihren Ehrengast Altmeister Yip Man

Die chromatischen (bunten) Farben wie gelb, rot, blau und grün sind in ihrer Deutung die dominanteren in China.

DIE Farbe ist bekanntermassen das Rot, genauer karmesinrot . Es geht in seiner Intensität und häufigem Gebrauch einher, mit dem windsor- oder auch kaisergelb
Die Einstellung zum Rot entstand, entgegen anderen Vorstellungen, nicht aus der Farbe der kommunistischen Regierung, denn eher aus dessen positiven Deutungen. Der  Hung Bao (
红包, siehe auch Teezeremonie - Bai Si Lai), der rote Geldumschlag, ist ebenso glücksbringend, wie der rote Endlosknoten an den Symbolen für Glück, in jedem Chinarestaurant dieser Welt zu sehen.

 

 

Die Deutung/ Wertung des (Kaiser)gelbes findet seinen Ursprung vordergründig darin, dass gelb die Farbe des "Sohnes des Himmels", des chinesischen Kaisers war. 
Wie auch in Europa gab es im kaiserlichen China strenge Kleiderordnungen für die Untertanen. Die alten Griechen stellten sich vor, dass der griechische Sonnengott Helios in einem gelben Gewand auf einem von vier Feuerrossen gezogenen Wagen über den Himmel fährt.

 

Gelb war die Farbe, die oft nur den Kaisern und Königen vorbehalten war. In der chinesischen Sprache wird das chinesischen Schriftzeichen für Kaiser  ( - huang2) auch genau so ausgesprochen, wie das Schriftzeichen für die Farbe gelb ( - huang2). So waren die Dachziegel der verbotenen Stadt gelb und das kaiserliche Gewand ebenso.

Gelbe, zum Teil vergoldete, Dachziegel in der verbotenen Stadt (Quelle: Wikipedia)

   
Es war bei Todesstrafe verboten, ein gelbes Obergewand zu tragen.  
Selbst Prinz Dorgon (Duo Ergun -
多尔衮; *17.11.1612; †31.12.1650), vierzehnter Sohn Kaiser Nurhaci´ s, wurde nach seinem Tode unter anderem beschuldigt, für sich selbst in der kaiserlichen Manufaktur ein kaiserlich-gelbes Gewand hergestellt haben zu lassen. Deshalb ging er posthum seines Ehrentitels verlustig und wurde erst unter dem 4. Qing Kaiser Qianlong, rehabilitiert.  
Wenn man berücksichtigt, dass Dorgon mit "seiner" Mandschu-Armee 1644 Beijing und andere strategisch wichtige Regionen eroberte, ein genialer Feldherr und der Prinzregent seines Neffen und späteren Kaisers Shunzhi (
順治, * 15.3.1638; † 5.2.1661, Kaiser seit 30.10.1644) war und er geehrt wurde wie ein Kaiser, so verdeutlicht dies sicherlich, den Stellenwert der gelben Gewänder.  
Das aktiv-schöpferische dem Yang zugeordnete Gelb, steht im chinesischen Weltbild für die stabile und unbewegliche Mitte.   
So wird auch der Berg Song Shan (
嵩山) als Mittelberg bezeichnet, während die Berge Heng Shan (恒山/恆山), Heng Shan (衡山), Tai Shan (泰山/臺山) und Hua Shan (华山/華山) für die vier Himmelsrichtungen Norden, Süden Osten und Westen stehen.       

 

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Chinesische Glückszahlen

Auch, und wie wir wissen nicht nur in China, wird mit Zahlen allerhand Mystik verbunden. 

Ähnlich wie bei uns in Deutschland die Zahl 13, gibt es auch in China Zahlen, die den Ruf genießen Unglück zu bringen, und solche die als positive Symbole gelten.

In China gelten die Zahlen Vier (), Sieben () und Zehn () als Unglückszahlen. Die Aussprache von Vier (si / si4) und Zehn (shi / shi2) in Putonghuà hört sich ähnlich an wie die Aussprache des Wortes "Tod" ( - si3). Die Aussprache des Wortes Sieben (qi / qi1 ) hört sich ähnlich an wie das Wort für "fortgegangen" (走开 – zou3 kai1). Bei Einladungen gilt es ausserdem möglichst eine gerade Zahl von Gästen einzuladen, um Unglück fernzuhalten.

Zahlen mit positiver Konnotation (Nebenbedeutung eines Wortes) sind die 6 ( – liu4), die 8 ( – ba1) und die 9 ( – jiu3), da ihre Aussprache ähnlich der einiger positiver Wörter ist. Das Wort für 6 in Putonghuà ist liu, was auch soviel bedeutet wie problemlos oder erfolgversprechend. Die Zahl 8 wird in Kontonesisch fa ausgesprochen. Eine weitere Bedeutung des Wortes ist bevorstehender Reichtum ( – cai2).

Die Zahl 9 wird auf Putonghuà als Jiu / Jiǔ ausgesprochen, was an das Wort für "für immer" erinnert, und vor allem im Zusammenhang mit Freundschaft gebraucht wird.

Zahlen, die mit 6, 8 oder 9 enden bedeuten also etwas positives. Den "Aberglauben" in Verbindung mit Zahlen kann man in China zum Beispiel beobachten, wenn es um Telefonnummern von Unternehmen geht oder um Zimmernummern von Hotels. Ähnlich wie es in Europa oft keine 13. Etage in Hotels gibt.

Eine Aneinanderreihung von mehreren Zahlen nennt man in China auch die Blumensprache (花語). Hier einige Zahlenbeispiele: 

39

Dankeschön

谢谢

88

Auf Wiedersehen

 再见

99

Für immer

天长地久

100

100% Liebe

百分之百的爱

200

Oh, ich liebe dich

爱你哦

0456

Du bist mein

  你是我的

456 

Ich bin es

是我啦

460 

Denk an dich

想念你

520

Ich liebe dich

我爱你

780

Ich sorge mich um dich

牵挂你

0837

Sei nicht böse

你别生气

01925

Du liebst mich wie zuvor

  你依旧爱我

4980

Ich verspreche es dir

只有为你

20999

Liebe dich lange, lange, lange

愛你久久久

25965

Mag mich, behalt mich

爱我就留我

31707

Liebe

 

44062 

Danken für deine Liebe

谢谢你的爱

5201314

Ich werde dich mein leben lang immer lieben

我爱你一生一世

8807701314520

Ich umarme dich, küsse dich ein ganzes Leben und liebe dich

抱抱你亲亲你一生一世我爱你

Wie man sehen kann, wirkt der Code von Leonardo da Vinci hier fast wie ein kleines Kinderrätsel! 

Da derlei Zahlenkombinationen auch innerhalb der Geheimgesellschaften Chinas benutzt wurden, ist es mitunter hilfreich, die dazugehörigen Handzeichen zu kennen. Wenn ich mich von meinem letzten Chinabesuch noch recht erinnere, sind es folgende Grundzeichen:

Eins - 壹﹐弌 Zwei - 貳﹐弍 Drei - 参﹐弎 Vier - Fünf -

Sechs - Sieben - Acht - Neun - Zehn -
         
100 - 1.000 - 10.000 - 100.000.000 - 1.000.000.000.000 -

In einem meiner nächsten Bücher werde ich dann auf die Handzeichen von Verschwörern und Geheimgesellschaften näher eingehen! Ihr könnt euch also schon darauf freuen!

 

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Nun kommen noch die grossen Aaaaaabbbbeeeeeeeerrrr:

Das AAAABER zum Gesichtsverlust:

Wenn man heute in Shanghai, Hongkong, Makao oder einer anderen chinesischen Metropole unterwegs ist, muss man nicht all zu viele Gedanken an die Kluft zwischen den westlichen und östlichen Etiketten und Umgangsformen verschwenden. Es ist frappierend und teilweise schon fast belustigend, wie sehr die Chinesen nach westlichen Umgangsformen streben und umgekehrt. Aber auch so mancher Europäer will chinesischer sein, als ein Chinese.
In den ländlichen Regionen, wie Sichuan oder Zigong, wiederum stellt sich diese Thema etwas subtiler (Im übrigen auch in der Geschäftswelt!). 
Das "Rundauge", die "Langnase" oder der "Weisse Teufel - Gwailo" ist hier seltener zu sehen und die Bevölkerung gibt sich hier auch viel reservierter. Gerade die von Mao Tse-tung ein Leben lang geprägten älteren Herrschaften, sehen im "Schädigen" eines Ausländers (und wenn man ihn nur mit einem freundlich-verbindlichem Lächeln in die falsche Richtung schickt) eine vormals patriotische Pflicht und heute eben als eine Gewohnheit an. 
Na, und das mangelnde Sprachkenntnisse ebenso zu ablehnenden Haltungen führen können, sieht man ja auch in Europa, z..B. in Italien. 
Was die wenigsten jedoch wissen, auch wenn sie glauben zu wissen ... ;-) ... ist, dass ein Han (Chinese) vor einem Barbaren (Ausländer) sein Gesicht überhaupt nicht verlieren kann! Deshalb kommt es hier und da auch zu dem Ruf der asiatischen Höflichkeit völlig konträr erscheinenden unhöflichen Begegnungen. Ein Chinese würde dies jedoch nicht machen, wenn andere seinesgleichen in der Nähe sind und er vor denen sein Gesicht verlieren könnte/ würde.

Schon verrückt, oder? 

 

Und das AAABER zum roten Brautkleid:

inzwischen wird auch zwischen Beijing und Hongkong in anderen (modernen oder verwestlichten, ganz wie man es sehen will ...) Brautkleidern geheiratet. Auch hier ist eine Veränderung der alten Traditionen und Gewohnheiten zu verzeichnen.

 

 

Ich danke für Ihre/ eure Aufmerksamkeit und das Interesse!

Dai-Sifu Frank Paetzold

 

 

 

 

Bedeutung von
Farben, Formen und Zahlen im Mandala
 
 
Weiß
Positiv: Reinheit, Vollkommenheit, Tugend, Erhabenheit, Erlösung, Unschuld, Sachlichkeit, Verlässlichkeit, Geschäftsinstinkt, Aufrichtigkeit, Wahrheitsliebe
Negativ: Perfektionismus, Neigung zu Abstraktion, Kühle
Schwarz und Grau
Positiv: Unbezwinglichkeit, Erneuerung, Würde, Wiederkehr
Negativ:Überdruss, Zwang, Hoffnungslosigkeit, Verlassenheit, Tod, Zerstörung, Stillstand,Trauer, Sünde, Verlust, Furcht, Bedrohung, Finsternis
Rot
Positiv: Liebe, Sinnlichkeit, Leidenschaft, Selbstvertrauen, Kraft, Durchhaltevermögen, Selbständigkeit, Lebenslust, Eroberung
Negativ: Triebhaftigkeit, Wut, Hass
Blau
Positiv:Ruhe, Frieden, Entspannung, Ausgeglichenheit, gelassenheit, Friedfertigkeit, Sicherheit
Negativ:Langeweile, Lähmung, Naivität, Leere
Gelb
Positiv: Licht, Sonne Heiterkeit, Freude, Erleuchtung, Befreiung, Entfaltung, Intellekt, Weisheit, Unternehmungslust, Phantasie, Freiheitsdrang
Negativ: Oberflächlichkeit, Neid, Selbstüberschätzung, Angst vor Enge
Orange
Positiv:Energie, Optimismus, Lebensfreude, Kontaktfreudigkeit, Ehrgeiz, Aktivität, Zärtlichkeit, Mut, Stärke, Aufgeschlossenheit, Jugendlichkeit, Gesundheit, Selbstvertrauen, Herzlichkeit,
Negativ: Geltungsdrang, Leichtlebigkeit
 
Rosa
Positiv: Genussfähigkeit, Romantik, Eleganz, Zuneigung, Gewaltüberwindung, Hingabe, Selbstlosigkeit, Sanftheit, Zurückhaltung, Weiblichkeit
Negativ: Schutzbedürfnis, Gehemmtheit, Realitätsverlust, Sentimentalität
Violett
Positiv: Mystik, Magie, Spiritualität, Überich, Verwandlung, Inspiration, Gefühlsbetontheit, Überwindung von Gegensätzen, Individualität
Negativ: Melancholie, Leid, Buße, Abkehr, Verzicht, Neigung zu Neurosen
Türkis
Positiv: Geselligkeit, Freundschaft, Kommunikation, Erfindungskraft, Anmut, Selbstbewustsein, Humor, Charme
Negativ: Selbstbezogenheit, Eigenwilligkeit, Anerkennungssucht
Grün
Positiv: Gleichgewicht, Wachstum, Hoffnung, Beständigkeit, Leben, Natur, Willenskraft, Genesung, Neubegin, Integrität, Wohlbefinden, Zielstrebigkeit, Zähigkeit, Ansehen,
Negativ: Unehrlichkeit, Ehrgeiz, Macht

  

Die Farben Weiß und Schwarz
 sind sogenannte Nichtfarben oder auch Kontraste. Wenn man sie anderen farben untermischt,
entstehen daraus Pastelltöne (mit Weiß) oder dunkler schattierte Farbnuancen (mit Schwarz).

Die Farben Rot, Blau und Gelb
sind sogenannte Primärfarben. Sie treten als Grundfarben in allen uns bekannten Farbtönen des Farbkreises zusammen.

 

 

 
Formensymbole im Mandala und ihre Bedeutung
Auge: Hellsichtigkeit, das Auge Gottes, das Ich Baum:Leben, das sich selbst erneuert; die Verbindung von Unterbewustsein, Bewusstsein und transpersonaler Sphäre; Wachstum, Mütterlichkeit, Verwurzelung  (aber auch:Stagnation), Persönlichkeit
Blitz: Erleuchtung, Erlangung von Weisheit und seelischer Energien, Heilung Blume: Schönheit und Vergänglichkeit, Seele, Gebärmutter
Dreieck, nach unten weisend: Wasser, Unbewusstes, Weiblichkeit Dreieck, nach oben weisend: Lebenskraft, Veränderung, Männlichkeit, Kreativität
Dreieck, zum Zentrum weisend: Gegen sich selbst gerichtete Aggression Herz: Liebe und Glückseligkeit, Sonne, Tapferkeit, Gefühle, Wille und Erkenntnis
Hexagramm: Vereinigung von Gegensätzlichem,; eine Arbeit ist fertig gestellt; Harmonie und Befriedigung Kreis: Bewegung, das Absolute, Gott, das Selbst
Kreuz: Verbindung von Himmel und Erde, Unbewusstheit und Bewusstsein, Leben und Tod, Schwierigkeiten, Erkennen der eigenen Schattenseiten, Überwindung der Triebstruktur Labyrinth: Suche nach der eigenen Mitte,
 
Quadrat: Stabilität, Ausgewogenheit, Verstandesleistung, menschliche Vollkommenheit, Wandlung von Geist in Materie Quadratur des Kreises: Vereinigung von Himmel und Erde, Gegensätze im Gleichgewicht, die Erfüllung des Selbst mit Energie, Läuterung,
Rad: Schwung, Dynamik Regenbogen:Verbindung zwischen Göttern und Menschen, männlichemund weiblichem Prinzip, Fruchtbarkeit, Eltern, Neugeburt
Schmetterling: Selbsterneuerung der Seele, Verwandlung, Tod und Wiedergeburt Spinnennetz: Weiblichkeit, Zustand der Vorgeburtlichkeit und Kindheit, Neubeginn
Spirale:Lebenskraft, heilende Energien, Streben nach Ganzheit Stern: Auf beiden Beinen stehender Mensch, Identitätsgefühl, Selbstbewusstsein, Leistungsstreben, Individualität
Tier: Triebhafte Aspekte, Symbol für unbewusste Zustände Tropfen: Männlichkeit und Fruchtbarkeit, innere Reinigung
Vogel: Menschliche Seele, Symbol des Geistes, Phantasie
 
 
Zahlen im Mandala und ihre Bedeutung
Eins: Als Figur steht sie für die aufrechte Haltung des Menschen; Symbol für Anfang und Ursprung, Einheit und Ganzheit, Gott und Indevidualität, für das Zentrum, in dem sich alle Kräfte zusammenfinden, Integrität, Erleben des Kleinkindes Zwei: Zwillinge, das gegenüber, der Partner oder die Partnerin, Paarbildung und Intimität, Schöpfung und Zeugung; aber auch Spaltung, Gegensätze und Unterscheidung, Zweifel und Konflikt,
Materie, Yin
Drei:Bewegung, Vitalität, Antrieb und Schwung, Prozess; Symbol für Mann, Frau und Kind, das Neue und Erfüllung, Drang nach Unabhängigkeit; Symbol der Gottheit, plötzliche Selbsterkenntnis,
Yang
Vier: Symbol der Vollständigkeit, Abgeschlossenheit und Ruhe; die Gegensätze vereinend, Rationalität, Bewusstseinsfortschritt, Streben nach dem eigenen Standort im Leben und nach Selbsterkenntnis
Fünf:Einheit; Symbol der Mitte und der Liebe; harmonische Verbindung von Yin und Yang, Abwehr des Bösen, Gesundheit, Sexualität, sinnlichkeit; sich auf die Wirklichkeit einlassen; Strebeben nach der Verwirklichung der eigenen Träume, zur Ganzheit strebend Sechs: Das Weibliche und Männliche, Einheit und Durchdringung, Vereinigung von Gegensätzen, Kreativität, Vollkommenheit, Ende eines Schaffensprozesses, Zufriedenheit und Erfüllung
 
Sieben: Himmel und Erde, der Weg zur Persönlichkeitsentfaltung, Ende einer lebensphase, Einklang mit heiligen Traditionen, innere Arbeit Acht: Kosmische Ordnung und Gleichgewicht, Glück, Harmonie, vollendete Ordnung und Symmetrie, Unendlichkeit, der Weg zur geistigen Vollkommenheit, ewige Wandlung und Wiedergeburt, Ganzheit, Selbst
Neun:Schöpferischer Geist, Symbol des Himmels, Rätsel der menschlichen Existenz, Vorhandensein positiver geistiger Energien Zehn:Symbol für den geschlossenen Kreis, Einheit und Ganzheit, Vollkommenheit und göttliches Prinzip, Tugendhaftigkeit und Moral, Ehe, realistische Lebenseinstellung
Elf:Unlösbarer Konflikt, Sündhaftigkeit, Chaos, Übergang Zwölf:Einheit und Ganzheit, Glück, raumzeitliche Vollendung, Vollständigkeit, Erlösung, Naturkreislauf, Abschluss, ewige Spirale der Weiterentwicklung
Dreizehn: Betrug und Treulosigkeit, unglückliches Ende; innerer Prozess, der zu Ende geführt werden muss  
 
 

 

 

 

 

 

 

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