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Zahlen- und Farbmystiken in Zhōnghuá Rénmín
Gònghéguó
Im
Reich der Mitte,
中华人民共和国
-
Zhōnghuá Rénmín
Gònghéguó (sprich:
"Dschunghua schenmin
gunghegwo") existiert
schon seit Menschengedenken ein ureigener Mystizismus. Nun wissen wir
alle durch Druiden, Schamanen, Wichasha
Wakan´ s (Oglala-Lakota)
oder Houngan´ s (Voodoo), dass dies nicht der einzigste auf
dieser, unserer Welt, aber doch einzigartig ist. Ich möchte mit diesem
Artikel vor allem mir häufig gestellte Fragen beantworten, weiss aber
schon zu Anbeginn des Schreibens, dass ich dieses Thema hier nur in
aller Kürze und recht (Kampfkunst) themenbezogen darstellen
werde.
Die symbolischen Glücksbringer
Die Symboliken
sowie Glücks-
und Unglücksbringern in China, haben einen nicht wegzudiskutierenden existentiellen Stellenwert
in dieser Gesellschaft. Immer
wieder passiert es westlichen Reisenden in China, dass sie mit ihrem
Verhalten unterschwellig Grund zur Erheiterung (und das wäre ja nicht
unbedingt das schlimmere Übel) oder aber auch zu Verdruss und Abwendung
initiieren. Und dies in einem Land, wo der Gesichtsverlust ( 丢失面孔
- diū shī miàn kǒng), also die Blamage, das Blossstellen
oder das Beschämen eines Menschen nach einer Demütigung, einer
Beschimpfung, eines Streites, oder nach dem Verrat eines Geheimnisses
oder eben dem Verstoss gegen gewisse Symboliken von enorm grosser
Bedeutung sind.

Gesichtsverlust
丢失面孔
Oftmals unterliegen gewisse Symbole im
Westen einer
anderen Deutung als im Osten und lösen somit auch die
unterschiedlichsten Emotionen und Vorstellungen aus.
Das
zielsicherste Argument hierfür ist die Swastika (स्वस्तिक)!
In
seiner Ursprungsform als "Glücksbringender" zu übersetzen,
wurde es im asiatischen Raum sehr schnell auch als das
"Lebensrad" oder auch als "Sonnenrad"
bezeichnet. In der chinesischen Sprache heißt die
Swastika Wàn/ wan4 oder Man/ maan6 ( 萬 oder
卍) und steht
für die Deutungen von "Grossem Glück" oder auch für
"Zehntausend = Unendlich(keit)". Innerhalb eines Kreises steht
das Symbol für "Sonne". In einigen anderen übertragenen
Wortdeutungen soll es auch ein Zeichen für die Fruchtbarkeit
sein.

Aufgrund seines
Aussehens wird es in unseren Breiten schlichtweg Hakenkreuz genannt.
Durch den Nationalsozialismus gelangte das Symbol einer auf einen Haken
aufgestellten, nach rechts offenen Swastika traurige Bekanntheit.
Seine Verwendung steht im politischen Kontext innerhalb Deutschlands
unter Strafe.
Nun stelle man
sich vor, ein Deutscher bekommt von einem Chinesen, zu irgend einem
Anlass oder beim Kennenlernen, ein Hakenkreuz geschenkt. Die
Verunsicherung bei dem Deutschen ist mit Sicherheit genau so gross wie
die eines gastgebenden Chinesen´ s, der eine Totenfeier ausrichtet und
zu welcher der Deutsche mit einem schwarzen Anzug erscheint. Doch dazu
weiter unten mehr beim Abschnitt über Farbsymboliken. Während der eine
also "Tausendfaches Glück" wünscht und nicht den Beschenkten
mit seiner Vergangenheit stigmatisieren will, kommt der andere in
unangemessener Trauerkleidung, denn deren Farbe ist in China
Weiss.
Ein heute sehr
bekannter Vertreter des Nutzens der Swastikasymboliken ist die neureligiöse
Gemeinschaft der Falun Gong ( 法轮功).
Auch das Emblem von Falun
Gong, einer aus China stammenden Qi
Gong-Bewegung, enthält mehrere Swastiken. Es zeigt einen
roten Kreis mit einer goldenen, linksoffenen Swastika, welcher von einem
orangenen Kreis mit vier Yin-Yang Symbolen und vier weiteren Swastiken
umgeben wird.

J nach
oben:
Chinesische
Farbenlehre
Oben
ging ich bereits mit einem kleinen Augenzwinkern auf die
unterschiedlichen Bedeutungen der Farben und somit deren symbolische
Aussagekräfte ein.
Bleiben
wir doch zunächst bei den achromatischen (unbunten) Farben: schwarz und
weiss. In
China wurde nie ein übersteigerter Wert auf schwarz oder weiss gelegt.
Nichts desto trotz sind sie natürlich in der Darstellung von Yin und Yang
( 阴阳
- yīn yáng) unvorstellbar.
Durch
das Buch "I Ging" umrissen, steht das schwarze Yang für: männlich, aktiv, aufsteigend/
oben/ Himmel, warm und gut. Das weisse Yin hingegen für:
weiblich, passiv, absinkend/ unten/ Erde, kalt und böse.
Auch das WTCF
- Verbandssymbol steht mit seinem Oktagon im Sinne dieser Deutung. Also
anders als im Okzident, ist im Orient die Farbe Schwarz nicht die, des
Dunklen und des Bösen oder gar der Trauer. Nein! Es ist, wen hätte es
gewundert, genau umgedreht. Somit ist auch die Farbe Weiss nicht das,
wofür sie im Westen steht, für Reinheit, Unschuld ... oder gar ein
Brautkleid ...! Apropos
Brautkleid, selbiges ist nach traditionellen Vorstellungen in China Rot,
die Farbe des Wohlstandes und des Glückes!
 GM
Leung Ting mit Frau in Hochzeitstracht, hinter ihren Ehrengast
Altmeister Yip Man
Die
chromatischen (bunten) Farben wie gelb, rot, blau und grün sind in
ihrer Deutung die dominanteren in China.
DIE Farbe ist bekanntermassen
das Rot, genauer karmesinrot .
Es geht in seiner Intensität und häufigem Gebrauch einher, mit dem windsor- oder auch
kaisergelb . Die
Einstellung zum Rot entstand, entgegen anderen Vorstellungen, nicht aus
der Farbe der kommunistischen Regierung, denn eher aus dessen positiven
Deutungen. Der Hung Bao
( 红包,
siehe auch Teezeremonie - Bai Si
Lai),
der rote Geldumschlag, ist ebenso glücksbringend, wie der rote
Endlosknoten an den Symbolen für
Glück, in jedem Chinarestaurant dieser Welt zu sehen.
Die
Deutung/ Wertung des (Kaiser)gelbes findet seinen Ursprung
vordergründig darin, dass gelb die Farbe des "Sohnes des
Himmels", des chinesischen Kaisers war. Wie
auch in Europa gab es im kaiserlichen China strenge Kleiderordnungen
für die Untertanen. Die alten Griechen stellten sich vor, dass der
griechische Sonnengott Helios in einem gelben Gewand auf einem von vier
Feuerrossen gezogenen Wagen über den Himmel fährt.

Gelb war die Farbe, die oft nur den Kaisern und
Königen vorbehalten war. In der chinesischen Sprache wird das chinesischen
Schriftzeichen für Kaiser
(皇
- huang2) auch genau so ausgesprochen, wie das Schriftzeichen für die
Farbe gelb (黄
- huang2).
So waren die Dachziegel der verbotenen Stadt gelb und das kaiserliche
Gewand ebenso.

Gelbe, zum Teil vergoldete, Dachziegel
in der verbotenen Stadt (Quelle: Wikipedia)
Es
war bei Todesstrafe verboten, ein gelbes Obergewand zu tragen.
Selbst Prinz Dorgon (Duo
Ergun -
多尔衮; *17.11.1612; †31.12.1650),
vierzehnter Sohn Kaiser Nurhaci´ s, wurde nach seinem Tode unter
anderem beschuldigt, für sich selbst in der kaiserlichen Manufaktur
ein kaiserlich-gelbes Gewand hergestellt haben zu lassen. Deshalb ging
er posthum seines Ehrentitels verlustig und wurde erst unter dem 4. Qing
Kaiser Qianlong, rehabilitiert. Wenn
man berücksichtigt, dass Dorgon mit "seiner" Mandschu-Armee
1644 Beijing und andere strategisch wichtige Regionen eroberte, ein
genialer Feldherr und der Prinzregent seines Neffen und späteren
Kaisers Shunzhi (順治, * 15.3.1638; † 5.2.1661, Kaiser seit 30.10.1644)
war und er geehrt wurde wie ein
Kaiser, so verdeutlicht dies sicherlich, den Stellenwert der
gelben Gewänder. Das
aktiv-schöpferische dem Yang zugeordnete Gelb, steht im chinesischen
Weltbild für die stabile und unbewegliche Mitte.
So
wird auch der Berg Song Shan (嵩山)
als Mittelberg bezeichnet, während die Berge Heng
Shan (恒山/恆山),
Heng
Shan (衡山),
Tai
Shan (泰山/臺山)
und Hua
Shan (华山/華山)
für die vier Himmelsrichtungen Norden,
Süden Osten und Westen stehen.
J nach
oben:
Chinesische
Glückszahlen
Auch,
und wie wir wissen nicht nur in China, wird mit Zahlen allerhand Mystik
verbunden.
Ähnlich wie bei uns in Deutschland die Zahl 13, gibt es auch
in China Zahlen, die den Ruf genießen Unglück zu bringen, und solche
die als positive Symbole gelten.
In China
gelten die Zahlen Vier (四), Sieben
(七)
und Zehn (十) als
Unglückszahlen. Die Aussprache von Vier (si
/ si4) und Zehn (shi
/ shi2)
in Putonghuà hört sich ähnlich an wie die Aussprache des Wortes
"Tod" (死
- si3). Die Aussprache des Wortes Sieben (qi
/ qi1 ) hört sich ähnlich an wie das Wort für
"fortgegangen" (走开
– zou3 kai1).
Bei Einladungen gilt es ausserdem möglichst eine gerade Zahl von
Gästen einzuladen, um Unglück fernzuhalten.
Zahlen mit
positiver Konnotation (Nebenbedeutung eines Wortes) sind die 6 (六
– liu4), die 8 (八
–
ba1)
und die 9 (九
– jiu3), da ihre
Aussprache ähnlich der einiger positiver Wörter ist. Das Wort für 6
in Putonghuà ist liu,
was auch soviel bedeutet wie problemlos oder erfolgversprechend. Die
Zahl 8 wird in Kontonesisch fa
ausgesprochen. Eine weitere Bedeutung des Wortes ist bevorstehender
Reichtum (财
– cai2).
Die Zahl 9
wird auf Putonghuà als Jiu /
Jiǔ
ausgesprochen, was an das Wort für "für immer" erinnert, und
vor allem im Zusammenhang mit Freundschaft gebraucht wird.
Zahlen, die
mit 6, 8 oder 9 enden bedeuten also etwas positives. Den
"Aberglauben" in Verbindung mit Zahlen kann man in China zum
Beispiel beobachten, wenn es um Telefonnummern von Unternehmen geht oder
um Zimmernummern von Hotels. Ähnlich wie es in Europa oft keine 13.
Etage in Hotels gibt.
Eine
Aneinanderreihung von mehreren Zahlen nennt man in China auch die Blumensprache
(花語).
Hier einige Zahlenbeispiele:
|
39
|
Dankeschön
|
谢谢
|
|
88
|
Auf
Wiedersehen
|
再见
|
|
99
|
Für
immer
|
天长地久
|
|
100
|
100% Liebe
|
百分之百的爱
|
|
200
|
Oh,
ich liebe dich
|
爱你哦
|
|
0456
|
Du
bist mein
|
你是我的
|
|
456
|
Ich
bin es
|
是我啦
|
|
460
|
Denk
an dich
|
想念你
|
|
520
|
Ich
liebe dich
|
我爱你
|
|
780
|
Ich
sorge mich um dich
|
牵挂你
|
|
0837
|
Sei
nicht böse
|
你别生气
|
|
01925
|
Du
liebst mich wie zuvor
|
你依旧爱我
|
|
4980
|
Ich
verspreche es dir
|
只有为你
|
|
20999
|
Liebe
dich lange, lange, lange
|
愛你久久久
|
|
25965
|
Mag
mich, behalt mich
|
爱我就留我
|
|
31707
|
Liebe
|
爱
|
|
44062
|
Danken
für deine Liebe
|
谢谢你的爱
|
|
5201314
|
Ich
werde dich mein leben lang immer lieben
|
我爱你一生一世
|
|
8807701314520
|
Ich
umarme dich, küsse dich ein ganzes Leben und liebe dich
|
抱抱你亲亲你一生一世我爱你
|
Wie
man sehen kann, wirkt der Code von Leonardo
da Vinci hier
fast wie ein kleines Kinderrätsel!
Da derlei Zahlenkombinationen auch
innerhalb der Geheimgesellschaften Chinas benutzt wurden, ist es
mitunter hilfreich, die dazugehörigen Handzeichen zu kennen. Wenn ich
mich von meinem letzten Chinabesuch noch recht erinnere, sind es
folgende Grundzeichen:
|
|
|
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|

|
| Eins
-
壹﹐弌 |
Zwei
-
貳﹐弍 |
Drei
-
参﹐弎 |
Vier
-
肆 |
Fünf
-
伍 |
|
|
|
|

|
 |
| Sechs
-
陸 |
Sieben
-
柒 |
Acht
-
捌 |
Neun
-
玖 |
Zehn
-
拾 |
| |
|
|
|
|
| 100
-
百 |
1.000
-
千 |
10.000
-
萬 |
100.000.000
-
億 |
1.000.000.000.000
-
兆 |
In
einem meiner nächsten Bücher werde ich dann auf die Handzeichen von Verschwörern
und Geheimgesellschaften näher eingehen! Ihr könnt euch also schon
darauf freuen!
J nach
oben:
Nun kommen
noch die grossen Aaaaaabbbbeeeeeeeerrrr:
Das AAAABER
zum Gesichtsverlust:
Wenn man heute in
Shanghai, Hongkong, Makao oder einer anderen chinesischen Metropole
unterwegs ist, muss man nicht all zu viele Gedanken an die Kluft
zwischen den westlichen und östlichen Etiketten und Umgangsformen
verschwenden. Es ist frappierend und teilweise schon fast belustigend,
wie sehr die Chinesen nach westlichen Umgangsformen streben und
umgekehrt. Aber auch so mancher Europäer will chinesischer sein, als ein Chinese. In den
ländlichen Regionen, wie Sichuan oder Zigong, wiederum stellt sich
diese Thema etwas subtiler (Im übrigen auch in der Geschäftswelt!).
Das "Rundauge", die "Langnase" oder der "Weisse
Teufel - Gwailo" ist hier seltener zu sehen und die Bevölkerung
gibt sich hier auch viel reservierter. Gerade die von Mao Tse-tung ein
Leben lang geprägten älteren Herrschaften, sehen im
"Schädigen" eines Ausländers (und wenn man ihn nur mit einem
freundlich-verbindlichem Lächeln in die falsche Richtung schickt) eine
vormals patriotische Pflicht und heute eben als eine Gewohnheit an. Na,
und das mangelnde Sprachkenntnisse ebenso zu ablehnenden Haltungen
führen können, sieht man ja auch in Europa, z..B. in Italien.
Was die wenigsten jedoch wissen, auch wenn sie glauben zu wissen ... ;-)
... ist, dass ein Han (Chinese) vor einem Barbaren (Ausländer) sein
Gesicht überhaupt nicht verlieren kann! Deshalb kommt es hier und da
auch zu dem Ruf der asiatischen Höflichkeit völlig konträr
erscheinenden unhöflichen Begegnungen. Ein Chinese würde dies jedoch
nicht machen, wenn andere seinesgleichen in der Nähe sind und er vor
denen sein Gesicht verlieren könnte/ würde.
Schon verrückt,
oder?
Und das AAABER
zum roten Brautkleid:
inzwischen wird auch
zwischen Beijing und Hongkong in anderen (modernen oder
verwestlichten, ganz wie man es sehen will ...) Brautkleidern
geheiratet. Auch hier ist eine Veränderung der alten Traditionen und
Gewohnheiten zu verzeichnen.
Ich
danke für Ihre/ eure Aufmerksamkeit und das Interesse!

Dai-Sifu
Frank Paetzold

Bedeutung
von
Farben, Formen
und Zahlen im Mandala
Weiß
Positiv:
Reinheit, Vollkommenheit, Tugend, Erhabenheit, Erlösung,
Unschuld, Sachlichkeit, Verlässlichkeit, Geschäftsinstinkt,
Aufrichtigkeit, Wahrheitsliebe
Negativ:
Perfektionismus, Neigung zu Abstraktion, Kühle |
Schwarz
und Grau
Positiv:
Unbezwinglichkeit, Erneuerung, Würde, Wiederkehr
Negativ:Überdruss,
Zwang, Hoffnungslosigkeit, Verlassenheit, Tod, Zerstörung,
Stillstand,Trauer, Sünde, Verlust, Furcht, Bedrohung,
Finsternis |
Rot
Positiv:
Liebe, Sinnlichkeit, Leidenschaft, Selbstvertrauen,
Kraft, Durchhaltevermögen, Selbständigkeit, Lebenslust,
Eroberung
Negativ:
Triebhaftigkeit, Wut, Hass |
Blau
Positiv:Ruhe,
Frieden, Entspannung, Ausgeglichenheit, gelassenheit,
Friedfertigkeit, Sicherheit
Negativ:Langeweile,
Lähmung, Naivität, Leere |
Gelb
Positiv:
Licht, Sonne Heiterkeit, Freude, Erleuchtung, Befreiung,
Entfaltung, Intellekt, Weisheit, Unternehmungslust, Phantasie,
Freiheitsdrang
Negativ:
Oberflächlichkeit, Neid, Selbstüberschätzung, Angst
vor Enge |
Orange
Positiv:Energie,
Optimismus, Lebensfreude, Kontaktfreudigkeit, Ehrgeiz, Aktivität,
Zärtlichkeit, Mut, Stärke, Aufgeschlossenheit, Jugendlichkeit,
Gesundheit, Selbstvertrauen, Herzlichkeit,
Negativ:
Geltungsdrang, Leichtlebigkeit |
Rosa
Positiv:
Genussfähigkeit, Romantik, Eleganz, Zuneigung, Gewaltüberwindung,
Hingabe, Selbstlosigkeit, Sanftheit, Zurückhaltung,
Weiblichkeit
Negativ:
Schutzbedürfnis, Gehemmtheit, Realitätsverlust,
Sentimentalität |
Violett
Positiv:
Mystik, Magie, Spiritualität, Überich, Verwandlung,
Inspiration, Gefühlsbetontheit, Überwindung von Gegensätzen,
Individualität
Negativ:
Melancholie, Leid, Buße, Abkehr, Verzicht, Neigung zu
Neurosen |
Türkis
Positiv:
Geselligkeit, Freundschaft, Kommunikation,
Erfindungskraft, Anmut, Selbstbewustsein, Humor, Charme
Negativ:
Selbstbezogenheit, Eigenwilligkeit, Anerkennungssucht |
Grün
Positiv:
Gleichgewicht, Wachstum, Hoffnung, Beständigkeit,
Leben, Natur, Willenskraft, Genesung, Neubegin, Integrität,
Wohlbefinden, Zielstrebigkeit, Zähigkeit, Ansehen,
Negativ:
Unehrlichkeit, Ehrgeiz, Macht |
Die
Farben Weiß und Schwarz
sind
sogenannte Nichtfarben oder auch Kontraste. Wenn man sie anderen farben
untermischt,
entstehen daraus
Pastelltöne (mit Weiß) oder dunkler schattierte Farbnuancen (mit
Schwarz).
Die Farben Rot,
Blau und Gelb
sind sogenannte
Primärfarben. Sie treten als Grundfarben in allen uns bekannten Farbtönen
des Farbkreises zusammen.
Formensymbole
im Mandala und ihre Bedeutung
| Auge:
Hellsichtigkeit,
das Auge Gottes, das Ich |
Baum:Leben,
das sich selbst erneuert; die Verbindung von Unterbewustsein,
Bewusstsein und transpersonaler Sphäre; Wachstum, Mütterlichkeit,
Verwurzelung (aber auch:Stagnation), Persönlichkeit |
| Blitz:
Erleuchtung, Erlangung von Weisheit und seelischer Energien,
Heilung |
Blume:
Schönheit und
Vergänglichkeit, Seele, Gebärmutter |
| Dreieck,
nach unten weisend: Wasser,
Unbewusstes, Weiblichkeit |
Dreieck,
nach oben weisend: Lebenskraft,
Veränderung, Männlichkeit, Kreativität |
| Dreieck,
zum Zentrum weisend: Gegen
sich selbst gerichtete Aggression |
Herz:
Liebe und Glückseligkeit,
Sonne, Tapferkeit, Gefühle, Wille und Erkenntnis |
| Hexagramm:
Vereinigung von
Gegensätzlichem,; eine Arbeit ist fertig gestellt; Harmonie und
Befriedigung |
Kreis:
Bewegung, das
Absolute, Gott, das Selbst |
| Kreuz:
Verbindung von
Himmel und Erde, Unbewusstheit und Bewusstsein, Leben und Tod,
Schwierigkeiten, Erkennen der eigenen Schattenseiten, Überwindung
der Triebstruktur |
Labyrinth:
Suche nach der
eigenen Mitte, |
| Quadrat:
Stabilität,
Ausgewogenheit, Verstandesleistung, menschliche Vollkommenheit,
Wandlung von Geist in Materie |
Quadratur
des Kreises: Vereinigung
von Himmel und Erde, Gegensätze im Gleichgewicht, die Erfüllung
des Selbst mit Energie, Läuterung, |
| Rad: Schwung,
Dynamik |
Regenbogen:Verbindung
zwischen Göttern und Menschen, männlichemund weiblichem
Prinzip, Fruchtbarkeit, Eltern, Neugeburt |
| Schmetterling:
Selbsterneuerung
der Seele, Verwandlung, Tod und Wiedergeburt |
Spinnennetz:
Weiblichkeit,
Zustand der Vorgeburtlichkeit und Kindheit, Neubeginn |
| Spirale:Lebenskraft,
heilende Energien, Streben nach Ganzheit |
Stern:
Auf beiden Beinen
stehender Mensch, Identitätsgefühl, Selbstbewusstsein,
Leistungsstreben, Individualität |
| Tier:
Triebhafte
Aspekte, Symbol für unbewusste Zustände |
Tropfen:
Männlichkeit und
Fruchtbarkeit, innere Reinigung |
| Vogel:
Menschliche
Seele, Symbol des Geistes, Phantasie |
|
|
Zahlen
im Mandala und ihre Bedeutung |
| Eins:
Als Figur steht
sie für die aufrechte Haltung des Menschen; Symbol für Anfang
und Ursprung, Einheit und Ganzheit, Gott und Indevidualität, für
das Zentrum, in dem sich alle Kräfte zusammenfinden, Integrität,
Erleben des Kleinkindes |
Zwei:
Zwillinge, das
gegenüber, der Partner oder die Partnerin, Paarbildung und
Intimität, Schöpfung und Zeugung; aber auch Spaltung, Gegensätze
und Unterscheidung, Zweifel und Konflikt,
Materie,
Yin |
Drei:Bewegung,
Vitalität, Antrieb und Schwung, Prozess; Symbol für Mann, Frau
und Kind, das Neue und Erfüllung, Drang nach Unabhängigkeit;
Symbol der Gottheit, plötzliche Selbsterkenntnis,
Yang |
Vier:
Symbol der Vollständigkeit,
Abgeschlossenheit und Ruhe; die Gegensätze vereinend,
Rationalität, Bewusstseinsfortschritt, Streben nach dem eigenen
Standort im Leben und nach Selbsterkenntnis |
| Fünf:Einheit;
Symbol der Mitte und der Liebe; harmonische Verbindung von Yin
und Yang, Abwehr des Bösen, Gesundheit, Sexualität,
sinnlichkeit; sich auf die Wirklichkeit einlassen; Strebeben
nach der Verwirklichung der eigenen Träume, zur Ganzheit
strebend |
Sechs:
Das Weibliche und
Männliche, Einheit und Durchdringung, Vereinigung von Gegensätzen,
Kreativität, Vollkommenheit, Ende eines Schaffensprozesses,
Zufriedenheit und Erfüllung |
| Sieben:
Himmel und Erde,
der Weg zur Persönlichkeitsentfaltung, Ende einer lebensphase,
Einklang mit heiligen Traditionen, innere Arbeit |
Acht:
Kosmische Ordnung
und Gleichgewicht, Glück, Harmonie, vollendete Ordnung und
Symmetrie, Unendlichkeit, der Weg zur geistigen Vollkommenheit,
ewige Wandlung und Wiedergeburt, Ganzheit, Selbst |
| Neun:Schöpferischer
Geist, Symbol des Himmels, Rätsel der menschlichen Existenz,
Vorhandensein positiver geistiger Energien |
Zehn:Symbol
für den geschlossenen Kreis, Einheit und Ganzheit,
Vollkommenheit und göttliches Prinzip, Tugendhaftigkeit und
Moral, Ehe, realistische Lebenseinstellung |
| Elf:Unlösbarer
Konflikt, Sündhaftigkeit, Chaos, Übergang |
Zwölf:Einheit
und Ganzheit, Glück, raumzeitliche Vollendung, Vollständigkeit,
Erlösung, Naturkreislauf, Abschluss, ewige Spirale der
Weiterentwicklung |
| Dreizehn:
Betrug und
Treulosigkeit, unglückliches Ende; innerer Prozess, der zu Ende
geführt werden muss |
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